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19.5.2012 : 20:06

Heizkraftwerk

Wolfgang Heger
Berliner Str. 21
95138 Bad Steben

09288/97390

Hackschnitzelwerk

In Feilitzsch gehen die Bürger auf die Barrikaden. Anlass ist der geplante Bau eines Hackschnitzelheizkraftwerkes in einem Wohngebiet.

 

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IGBU Bergkamen

In Bergkamen hat sich eine Bürgerinitiative  "Interessengemeinschaft Bürger und Umwelt, gegen das        “Biomassekraftwerk„  gebildet. Dort wird befürchtet, dass auf Grund der vorhandenen Filterlanlagen Sondermüll verbrannt werden darf.

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Biomasse-Heizkraftwerk

Diese Seiten dienen dazu, die Bürger über die laufenden Aktivitäten rund um ein Biomasse-Heizkraftwerk in Bad Steben zu informieren. Derzeit ist das Projekt kein Thema der Bürgerinitiative.

Staatsbad GmbH baut Blockheizkraftwerk

Staatsbad GmbH baut Blockheizkraftwerk

Artikel in der Frankenpost, Erschienen am 03.09.2010

Bad Steben - Im Bayerischen Staatsbad sollen künftig jährlich über 2000 Tonnen Kohlendioxid eingespart und die Umwelt durch einen merklich geringeren Schadstoffausstoß entlastet werden. Wie Kurdirektor Ottmar Lang gestern bekannt gegeben hat, ist mit der Ausschreibung für die Installationsarbeiten der Startschuss für den Bau eines Blockheizkraftwerk gefallen. "Die Staatsbad GmbH hat sich entschieden, ein Blockheizkraftwerk in die bestehende Heizzentrale im Betriebshof einzusetzen", erklärte der Kurdirektor.

Diese Anlage soll, wie Lang auf Nachfrage der Frankenpost erläuterte, mit Erdgas betrieben werden. Vor dieser Entscheidung seien mit den Bayerischen Staatsforsten ausgiebige Energiepreisverhandlungen über die Versorgung des ursprünglich geplanten Biomasseheizkraftwerk geführt worden. Wie der Kurdirektor erklärte, führten diese Verhandlungen zu keiner wirtschaftlichen Lösung.

Mit dem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk könne die Staatsbad GmbH rund die Hälfte des eigenen Stroms erzeugen, der selbst genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist werde. Das künftige Blockheizkraftwerk werde künftig die Grundlast des Heiz-Energiebedarfs abdecken. Die darüber hinaus erforderliche Energie soll mit der bereits installierten Heiztechnik erzeugt werden.

Nach der bereits erfolgten Ausschreibung soll das Blockheizkraftwerk noch heuer gebaut werden, um das Einsparpotential bereits im kommenden Winter nutzen zu können. "Das Blockheizkraftwerk wird sich in kürzester Zeit für die Staatsbad GmbH amortisieren", betonte Kurdirektor Ottmar Lang. W. R.

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Es wird "vorgebaut"

Frankenpost - Erschienen am 08.07.2009

Zur Gemeinderatssitzung

Auszug aus dem Artikel:

Bert Horn wies noch darauf hin, dass im Rahmen dieser Sanierung erstmals die Straßenausbau-Beitragssatzung zur Anwendung komme. Sofern bei diesem Bauprojekt ein Ausbau - wie im Ortskonzept vorgesehen - als verkehrsberuhigter Bereich zur Anwendung kommt, müssten die Anlieger 30 bis 40 Prozent der Kosten bezahlen. "Die Kosten sind zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht genauer bezifferbar", so der Bürgermeister, der in diesem Zusammenhang erneut auf die Möglichkeiten eines zentralen Biomasseheizwerkes hinwies, das von Anwohnern der Badstraße genutzt werden könnte. Im Zuge der Sanierung der Badstraße könnten entsprechende Versorgungsleitungen verlegt werden.

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Erschienen am 13.06.2009

Bürgermeister Bert Horn nimmt in der Frankenpost auch zum Biomasse-Heizkraftwerk Stellung: 

"Genauso wird auch mit dem Thema "Biomasse" umgegangen, das mit Sicherheit auch wieder Gegner auf den Plan rufen wird. Die Machbarkeitsstudie wurde in der Gemeinderatssitzung am Montag öffentlich vorgestellt. Und demnach wäre es möglich, mehrere Gebäude um die Therme als Zentrum einzuschließen. Ich würde das als großen Fortschritt für Bad Steben sehen, denn man wäre unabhängiger von anderen Heizressourcen."

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Gespräch mit CSU

Am 13.06.09 führt Wolfgang Heger ein ausführliches Gespräch mit dem 2. Bürgermeister Christian Wages und mit dem Fraktionsvorsitzenden der CSU, Michael Vogler im Rathauskeller.

Die Vertreter der CSU erklären, dass das bei der Gemeinderatssitzung vorgestellte Biomasse-Kraftwerk nach Meinung der CSU keinesfalls in den Moorwiesen gebaut werden soll. Auch sei eine thematische Verbindung Biomassekraftwerk-Thermenhotel nicht richtig.

Wolfgang Heger stellte klar, dass er persönlich nichts gegen ein Heizkraftwerk habe, jedoch nicht im Kurviertel.

Alle Gesprächspartner sind sich einig, dass die Diskussion sachlich geführt werden soll.

Vorstellung einer Machbarkeitsstudie 08.06.09

Tagesordnungspunkt 1 bei der Gemeinderatssitzung am 08.06.09 war die Machbarkeitsstudie eines Biomasse-Heizkraftwerkes, die von einem Vertreter der bay. Staatsforsten vorgestellt wurde.

 

Es ging dabei vor allem um die Beheizung der Therme, aber auch um die Energieversorgung ganz Bad Stebens bzw. einer ganzen Reihe von Einzelkunden.

Der Vertreter der bay. Staatsforsten stellte in einem Power-Point-Vortrag die Studie vor.

In einer Karte war das Heizkraftwerk unmittelbar neben der Therme in der Steinbacher Straße eingezeichnet. Weiterhin waren in den Straßenzügen Bad Stebens mögliche Trassen für eine Fernwärmeversorgung dargestellt.

Es wurde deutlich gemacht, dass es nicht eine einfache Heizung werden soll, sondern ein ausgewachsenes Kraftwerk mit einer angeschlossenen Fernwärmeversorgung, das nur Sinn macht, wenn es direkt neben der Therme steht. (ergo in den Moorwiesen) Grund für den Standort sei der größte Abnehmer, die Staatsbad-GmbH mit rund 13.000 MWh pro Jahr und vor allem die Tatsache, dass die Therme mit Dampf beheizt wird. Man könne vom Kraftwerk direkt von der Dampfturbine einen Abzweig legen und damit die Therme versorgen.

Es wurde aber auch mitgeteilt, dass die Anlage theoretisch auch an jedem anderen Punkt im Fernwärmenetz errichtet werden könne. Es sei dabei aber die Wirtschaftlichkeit zu beachten. Besser wäre es, wenn die Anlage im Zentrum der Großabnehmer stehen würde.

Nach den Berechnungen müsste es ein Kraftwerk mit sage und schreibe 30.000 Megawattstunden/Jahr werden, da auch Privatkunden angeschlossen werden sollten!

Auf Nachfrage einzelner Gemeinderäte wurden auch die Ausmaße einer solchen Anlage bekannt.

10.000 qm Fläche würden für die Anlage und den Biomasse-Lagerplatz benötigt. Es wurde auch deutlich, dass eine Anlage dieser Größe nur mit Holz gefahren werden kann.

Tägliche Anfahrt von 4 bis 6 Lastzügen mit Hackschnitzeln! (bei der Präsentation wurde dabei aber nur von einem Jahresverbrauch von 16.000 Tonnen gesprochen).

Anmerkung von mir:

Ich habe mir im Internet eine vergleichbare Anlage mit 30.000 Megawattstunden/Jahr herausgesucht. Dort wird von einem Verbrauch von 3,7 t pro Stunde gesprochen. Dies würde einer Jahresmenge von rund 32.000 Tonnen entsprechen. Vermutlich würden also bei der für Bad Steben vorgeschlagenen Anlage nicht 4 bis 6 Lastzüge täglich (außer Sonn- und Feiertage) anrollen, sondern doppelt so viel! Selbst bei einer kleineren 16.000 t-Anlage ist das schon eine enorme Belastung des Kurbereiches.

 

In der 30.000 MWh-Anlage in Malsch werden 3,7 Tonnen pro Stunde veranschlagt. Das entspricht ungefähr 10 Festmetern Holz (ca. 10 Bäume) pro Stunde. Das sind rund 81.000 Festmeter Holz pro Jahr. Bei uns stehen durchschnittlich 600 Festmeter Holz pro Hektar in einem Wald. Bildlich gesprochen kann man davon ausgehen, dass eine Anlage dieser Größenordnung jährlich eine Waldfläche von rund 140 Hektar verbraucht. Das ist deutlich mehr als die gesamte bebaute Fläche Bad Stebens. (Der Wald von der Mordlau bis Lichtenberg hat ca. 170 Hektar) Natürlich wird dies nicht aus einer Waldfläche herausgenommen. Die Beispiele sollten nur die Größenordnung verdeutlichen.

 

Wie viel Wasser für die Dampfturbine verbraucht wird, wurde nicht gesagt, auch nicht, woher das Wasser kommen soll.

Mehrere Gemeinderäte (Vogler, Gärtner) sahen den Standort in der Steinbacher Straße kritisch.

Wolfgang Heger

Erschienen am 19.01.2009

Bad Steben – Die Gemeinde Bad Steben soll eine Machbarkeitsstudie für die Errichtung eines Biomasseheizwerkes in Auftrag geben. Dies beantragte Dietmar Friedrich (CSU) in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates. Angesichts der Entwicklung auf dem Brennstoffmarkt hält es das Ratsmitglied für angebracht, sich über ein solches Projekt im Gremium Gedanken zu machen. „Die Lage unserer Kommune inmitten großer Waldflächen ruft förmlich nach der Nutzung nachwachsender Rohstoffe“, so Friedrich. „Damit verbunden wäre eine Unabhängigkeit von unsicheren Gas- und Oellieferungen.“ Der frühere Forstbeamte ist auch überzeugt, dass der Bedarf an Wärmeenergie im Staatsbad eine optimale Grundvoraussetzung für eine derartige Biomasse-Heizanlage bietet. Neben Therme, Kliniken und Kurbereich könnten auch private Kleinabnehmer von einer derartigen Anlage profitieren. „Der Umstieg auf kostengünstige erneuerbare Energien drängt sich bei uns geradezu auf“, ist Dietmar Friedrich überzeugt. Ursula Burger (FW) und Alexander Volkmar (CSU) unterstützten den Antrag und nannten Experten, die weitere Informationen zu diesem Thema liefern können, das in nächster Zeit auch die Staatsbad GmbH beschäftigen wird. Werner Färber (FW) machte dann noch auf das defekte Schulbuswartehäuschen in der Christusgrüner Straße in Bobengrün aufmerksam. Die Auswechslung eines gebrochenen Abwasserschachtes in der Gartenstraße mahnte Peter Färber (SPD) an. R.S.

Quelle: Frankenpost

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