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19.5.2012 : 20:04

Aktivitäten

Wolfgang Heger
Berliner Str. 21
95138 Bad Steben

09288/97390

Scharbeutz

Der Badeort Scharbeutz an der Ostsee hatte 2008 das gleiche Problem wie wir in Bad Steben.

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Hackschnitzelwerk

In Feilitzsch gehen die Bürger auf die Barrikaden. Anlass ist der geplante Bau eines Hackschnitzelheizkraftwerkes in einem Wohngebiet.

 

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterHier gehts zum Artikel der Frankenpost

 

 

Fichtelgebirgsautobahn

Erfolgreiche Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn

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Frankenpost-Interview mit Wolfgang Heger

"Kulturerbe höchster Bedeutung"

In der Diskussion um die Zukunft des Bad Stebener Kurhauses nimmt der Vorsitzende des Geschichtsvereins, Wolfgang Heger, Stellung. Er verweist auf die Zusammengehörigkeit von Kurhaus, Kurpark und Heilquellen.

Wie sehen Sie die aktuelle Situation des Kurhauses Bad Steben?

Zunächst muss man feststellen, dass unser Kurhaus in Oberfranken etwas Einmaliges ist, in seiner Architektur und vor allem in seiner Funktion. Es stellt ein Kulturerbe von höchster Bedeutung dar. Das repräsentative Gebäude ist das städtebauliche und gesellschaftliche Zentrum und das Herz des Kurortes. Leider hat man es mehr oder weniger verkommen lassen. So steht man heute vor der Situation, dass die Gastronomie im Kurhauskeller nicht mehr verpachtet werden kann, dass die Bühne nicht mehr zeitgemäß ist, dass das Dach marode ist und vieles mehr. Trotzdem erfüllt das Kurhaus nach wie vor, wenn auch eingeschränkt, seinen Zweck für den Kurort als Ballsaal, Theater- und Konzertsaal, als Standort eines Museums und als Treffpunkt für Gäste und Einheimische.

 

Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Kurhauses?

Das Gebäude darf in seiner denkmalgeschützten Architektur nicht verändert werden und muss in seiner Funktion als "Kulturhaus" erhalten werden. Nach einer Renovierung können alle Möglichkeiten wieder genutzt werden und man braucht keine neuen Erfindungen. Die Saalmieten müssten wieder ein vernünftiges Maß erreichen, dann würden auch die Vereine mit ihren Veranstaltungen ins Kurhaus zurückkehren. Es gibt eine Marketingabteilung, die sich um die Auslastung des Gebäudes kümmern kann. Das Kurhaus wäre darüber hinaus ein repräsentativer Standort für die Kurverwaltung und hat Räume, die auch von Vereinen genutzt werden könnten.

 

Die Idee eines Thermenhotels für Bad Steben findet unter Bad Stebener Verantwortungsträgern nach wie vor Befürworter (wir berichteten). Wie stehen Sie heute dazu?

Ich bin nach wie vor kein Gegner eines Thermenhotels, auch wenn ich einen Neubau kritisch betrachte. Für mich wird ein solches Hotel keinen Boom oder Massentourismus auslösen, es wird bestenfalls eine Verlagerung der Übernachtungszahlen weg von den Pensionen und vorhandenen Hotels geben. Man muss auch wissen, dass Besucher eines Thermenhotels so gut wie nichts für der Ort bringen, da sie sich praktisch nur innerhalb der Anlage aufhalten. Die Befürwortung ist auch eine Einverständniserklärung für den Rückzug des Freistaates aus Bad Steben. Dass dieses Hotel die Probleme Bad Stebens lösen wird, ist die gleiche Fehleinschätzung wie damals bei der Spielbank. Das Ergebnis wäre aber noch viel verheerender, da durch ein Bettenhaus direkt am Kurhaus nicht nur der Kurpark, sondern höchstwahrscheinlich auch die Heilquellen zerstört werden würden. Die Parkplatzproblematik wird nach der "Minigolfplatz-Taktik" ohnehin verschwiegen. Ein Hotel mit 200 Betten wird wohl rund 100 Parkplätze brauchen. Eine sinnvolle Lösung wäre ein Thermenhotel an der Steinbacher Straße gewesen, mit der Option, einen Golfplatz anzuschließen. Diese Vorschläge hat man nicht aufgegriffen, weil man dort lieber ein Hackschnitzel-Großkraftwerk haben wollte und weil es insgeheim immer um das elegante Loswerden des Kurhauses ging. Eines muss allen klar sein: Wenn man das Thermenhotel mitten im Kurpark haben will, muss man damit einverstanden sein, dass auch der Kurort abgeschafft wird. Bad Steben ohne Kurpark, ohne Kurhaus und vielleicht ohne Heilquellen ist kein Kurort mehr. Es bleibt auch abzuwarten, wie die großen Kliniken reagieren, wenn die wichtigste Infrastruktur Bad Stebens verschwindet.

 

Welche zukünftigen Nutzungen und Finanzierungsmodelle können Sie sich für das Kurhaus vorstellen?

Ich bin der Meinung, dass sich die Kurhaus-Thermenhotel-Befürworter zu Erfüllungsgehilfen der Münchner "Wegrationalisierer" machen. Die Entwicklung, hin zum privaten Investor und weg vom Staat, wäre für Bad Steben fatal. Ein Kurhaus kann kaum profitabel arbeiten, genauso wenig wie ein Theater, ein Museum oder eine andere kulturelle Einrichtung. Daher ist es verständlich, dass der Freistaat die Last nicht alleine tragen will. Zweifellos erfüllt das Kurhaus auch kommunale und regionale Aufgaben; somit wären nicht nur die Gemeinde, sondern auch der Landkreis und der Bezirk gefragt, das Gebäude mit zu erhalten. Auch die EU wäre vielleicht eine Möglichkeit zur finanziellen Unterstützung.

 

Wie schätzen Sie, auch als Vorsitzender des Geschichtsvereins, die Meinung in der Bad Stebener Bevölkerung zum Kurhaus ein?

Ich denke, dass das Kurhaus als etwas Selbstverständliches angesehen wurde und sich viele keine Gedanken darüber gemacht haben, was werden wird, wenn es für die Allgemeinheit wegfallen würde. Da aber das Kurhaus immer mit dem Kurpark und den Heilquellen gesehen werden muss, bin ich der Meinung, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung für eine Erhaltung des Kurparks und des Kurhauses ist. 2009 haben wir innerhalb von nur vier Wochen mehr als 2000 Unterschriften von Bad Stebener Bürgern, von Bürgern aus den Ortsteilen und Nachbargemeinden sowie von Kurgästen bekommen. Ausführliche Informationen sind auf unserer Homepage www.rettet-den-kurpark.de zu finden. Die Fragen stellte

Sabine Gebhardt

Quelle: Frankenpost vom 09.02.2011

 

Staatsbad gibt nicht nach

Wie aus der Pressemitteilung vom 18.01.2011 zu entnehmen ist, wird in Richtung Thermenhotel seitens der Staatsbad-GmbH und des Finanzministeriums weiterhin agiert.

Auszüge aus dem Artikel:

"Auf Anfrage teilt Horst Wolf vom Pressereferat des Bayerischen Finanzministeriums mit: "Aktuell bestehen keine Überlegungen, das Alte Kurhaus zu veräußern." Er fährt fort: "Die Einbindung des Alten Kurhauses in eine Konzeption Thermenhotel Bad Steben wäre ein idealer, zukunftsorientierter Lösungsansatz. Alternativlösungen führten bislang zu betriebswirtschaftlich nicht vertretbaren Ergebnissen. Insoweit wird von Seiten des Freistaates aktuell nur eine nutzungsneutrale Substanzsicherung für diese Liegenschaft vorgenommen."

"Kurdirektor Ottmar Lang hofft weiterhin, dass sich das geplante Thermenhotel verwirklichen lässt. Er sagt auf Anfrage: "Ein Thermenhotel mit direktem Zugang zur Therme ist ganz wichtig für Bad Steben. Es erschließt eine neue Gästeklientel mit einem Angebot, das wir derzeit nicht bieten können. Es ist wichtig, dass es auf jeden Fall weitergeht mit einem neuen Hotel als Leitbetrieb für unser Angebot."

Hier gehts zum Artikel: Kurhaus im Winterschlaf

Mein Kommentar hierzu:

Wir müssen weiterhin wachsam bleiben. Man hat immer noch nicht begriffen, dass Bad Steben ohne den Kurpark, ohne Heilquellen und ohne das denkmalgeschützte Gebäudeensemble im Kurpark nichts anderes wäre als ein Dorf im Frankenwald mit einem gasbeheizten Hallenbad. Bad Steben auf die Therme und auf ein Thermenhotel zu reduzieren wäre das Ende des Staatsbades!

Die Konsequenzen beim Bau eines Thermenhotels im Kurpark und der Umbau des Kurhauses zu einer Empfangshalle des Hotels wären für den Kurort katastrophal, da der gesamte Kurpark oberhalb der Wandelhalle nicht nur mit dem Hotel, sondern auch mit einem notwendigen Parkplatz zubetoniert werden würde. Das Kurhaus als Teil eines Hotelbetriebes würde erhebliche Auswirkungen auf das kulturelle Leben in Bad Steben mit sich bringen, aber sicher nicht zum Vorteil für den Kurort.

Wir müssen nach wie vor der Abriss- und Ethernitplattenkultur in Bad Steben die Stirn bieten!





 

Kurpark unter Denkmalschutz

Am 21.09.09 wurde der Kurpark Bad Steben unter Denkmalschutz gestellt! Dies stellt einen großartigen Erfolg unserer Bürgerinitiative dar. Auf unsere Initiative hin hat der Kreisheimatpfleger Dieter Blechschmidt einen entsprechenden Antrag gestellt, der vom Landesamt für Denkmalpflege nun bestätigt wurde. Am 09.10.09 hielt Dieter Blechschmit im Haus Birken ein Refarat über den Kurpark und über die Gründe, die zur Aufnahme in die Denkmalliste geführt hatten.  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterZum Artikel geht es hier.

Erneutes Bauvorhaben im Heilquellenschutzgebiet.

Frankenpost-Artikel zur Gemeindesratssitzung, Erschienen am 14.07.2009

Bad Steben - Bei seiner jüngsten Sitzung hat sich der Bad Stebener Marktgemeinderat mit einem Antrag der Verwaltungsgemeinschaft Dieter Simon mbH mit Sitz im niedersächsischen Reinbek auf einen Vorbescheid für die Errichtung von Wohnungen und Garagen an der Steinbacher Straße befasst. Zu dem Sachverhalt merkte Bürgermeister Bert Horn an, dass dem Antragsteller in einem früheren Bauantrag 20 Garagen auf dem vorgesehenen Grundstück gegenüber der früheren Intermed-Klinik genehmigt worden waren. Jetzt plant der Investor für sein bereits im Bau befindliches Projekt "Betreutes Wohnen am Kurpark" die Errichtung von zwei Gebäuden, drei Garagen und fünf Auto-Stellplätzen.....

Das Baugrundstück befindet sich in der Heilquellenschutzzone IV.

....Unter der Voraussetzung, dass die Auflagen des Wasserwirtschaftsamtes und die Bedingungen des Marktes Bad Steben erfüllt werden, wurde das Bauvorhaben einhellig befürwortet. R. S.

 

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Erschienen am 08.07.2009

Kein Interesse am Thermenhotel

Bad Steben - Bei der Sitzung des Marktgemeinderates am Montagabend hat Bürgermeister Bert Horn ein Schreiben des Finanzministeriums verlesen, in dem mitgeteilt wird, dass die Suche der "Immobilien Freistaat Bayern" nach einem Investor für das geplante Thermenhotel erfolglos gewesen sei. Für den Projektstopp und das fehlende Interesse von Investoren machen die Verantwortlichen in München Horn zufolge die Bad Stebener Bürgerinitiative gegen einen Standort des Thermenhotels im Kurpark mitverantwortlich.....

.....Der Standort "Steinbacher Straße", der in einer Studie im vergangenen Jahr ebenfalls untersucht worden war, werde in dem Schreiben der Staatsregierung mit dem Hinweis auf den für einen Investor "unattraktiven Standort" und die Konkurrenz im niedrigeren Preissegment für die Bad Stebener Vermietbetriebe abgelehnt, sagte Horn. "Damit bleibt eine Sanierung des Kurhauses weiter ungelöst", schreiben die Verantwortlichen im bayrischen Finanzministerium.....

Zu dieser Information aus der Landeshauptstadt nahm von den Räten nur Achim Hetzel (SB-UW) Stellung, der die kritischen Anmerkungen des Ministeriums gegenüber der Bürgerinitiative strikt zurückwies. "Dies sind Unterstellungen und reine Mutmaßungen, die man da anstellt", sagte Hetzel. "Jetzt liegt es an uns, neue Ideen in Sachen Kurhaus einzubringen.".......

Quelle: Reinhold Singer

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Beginn einer Schlammschlacht?

13.06.2009 Entgegen der bisher von der Initiative sachlich geführten Diskussion löst Bürgermeister Bert Horn mit einem  am 13.06.2009 erschienenen Interview in der Frankenpost eine nur noch emotional geführte Diskussion aus

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Wolfgang Heger nimmt dazu in der Ausgabe vom 17.06.09 Stellung und weist die Vorwürfe, dass alles nur Spekulation ist, zurück.

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Gespräch mit CSU

Am 13.06.09 führt Wolfgang Heger ein ausführliches Gespräch mit dem 2. Bürgermeister Christian Wages und mit dem Fraktionsvorsitzenden der CSU, Michael Vogler im Rathauskeller.

Die Vertreter der CSU erklären, dass das bei der Gemeinderatssitzung vorgestellte Biomasse-Kraftwerk nach Meinung der CSU keinesfalls in den Moorwiesen gebaut werden soll. Auch sei eine thematische Verbindung Biomassekraftwerk-Thermenhotel nicht richtig.

Alle Gesprächspartner sind sich einig, dass die Diskussion sachlich geführt werden soll.

Ablehnung des Antrages der Bürgerinitiative 08.06.09

Tagesordnungspunkt 3 bei der Gemeinderatssitzung am 08.06.09 war die Änderung des Flächennutzungsplanes.

Hierzu wurde eine Bauvoranfrage von Jörg Zittrich für ein Grundstück Oberstebener Str. /Erlich (Heilquellenschutzgebiet 3) mit 2 Gegenstimmen genehmigt.

Der Antrag der Bürgerinitiative für ein Bauverbot im Heilquellenschutzgebiet wurde abgewiesen, da die rechtlichen Voraussetzungen nicht gegeben waren.

Vorstellung einer Machbarkeitsstudie 08.06.09

Tagesordnungspunkt 1 bei der Gemeinderatssitzung am 08.06.09 war die Machbarkeitsstudie eines Biomasse-Heizkraftwerkes, die von einem Vertreter der bay. Staatsforsten vorgestellt wurde.

 

Es ging dabei vor allem um die Beheizung der Therme, aber auch um die Energieversorgung ganz Bad Stebens bzw. einer ganzen Reihe von Einzelkunden.

Der Vertreter der bay. Staatsforsten stellte in einem Power-Point-Vortrag die Studie vor.

In einer Karte war das Heizkraftwerk unmittelbar neben der Therme in der Steinbacher Straße eingezeichnet. Weiterhin waren in den Straßenzügen Bad Stebens mögliche Trassen für eine Fernwärmeversorgung dargestellt.

Es wurde deutlich gemacht, dass es nicht eine einfache Heizung werden soll, sondern ein ausgewachsenes Kraftwerk mit einer angeschlossenen Fernwärmeversorgung, das nur Sinn macht, wenn es direkt neben der Therme steht. (ergo in den Moorwiesen) Grund für den Standort sei der größte Abnehmer, die Staatsbad-GmbH mit rund 13.000 MWh pro Jahr und vor allem die Tatsache, dass die Therme mit Dampf beheizt wird. Man könne vom Kraftwerk direkt von der Dampfturbine einen Abzweig legen und damit die Therme versorgen.

Es wurde aber auch mitgeteilt, dass die Anlage theoretisch auch an jedem anderen Punkt im Fernwärmenetz errichtet werden könne. Es sei dabei aber die Wirtschaftlichkeit zu beachten. Besser wäre es, wenn die Anlage im Zentrum der Großabnehmer stehen würde.

Nach den Berechnungen müsste es ein Kraftwerk mit sage und schreibe 30.000 Megawattstunden/Jahr werden, da auch Privatkunden angeschlossen werden sollten!

Auf Nachfrage einzelner Gemeinderäte wurden auch die Ausmaße einer solchen Anlage bekannt.

10.000 qm Fläche würden für die Anlage und den Biomasse-Lagerplatz benötigt. Es wurde auch deutlich, dass eine Anlage dieser Größe nur mit Holz gefahren werden kann.

Tägliche Anfahrt von 4 bis 6 Lastzügen mit Hackschnitzeln! (bei der Präsentation wurde dabei aber nur von einem Jahresverbrauch von 16.000 Tonnen gesprochen).

Anmerkung von mir:

Ich habe mir im Internet eine vergleichbare Anlage mit 30.000 Megawattstunden/Jahr herausgesucht. Dort wird von einem Verbrauch von 3,7 t pro Stunde gesprochen. Dies würde einer Jahresmenge von rund 32.000 Tonnen entsprechen. Vermutlich würden also bei der für Bad Steben vorgeschlagenen Anlage nicht 4 bis 6 Lastzüge täglich (außer Sonn- und Feiertage) anrollen, sondern doppelt so viel! Selbst bei einer kleineren 16.000 t-Anlage ist das schon eine enorme Belastung des Kurbereiches.

 

In der 30.000 MWh-Anlage in Malsch werden 3,7 Tonnen pro Stunde veranschlagt. Das entspricht ungefähr 10 Festmetern Holz (ca. 10 Bäume) pro Stunde. Das sind rund 81.000 Festmeter Holz pro Jahr. Bei uns stehen durchschnittlich 600 Festmeter Holz pro Hektar in einem Wald. Bildlich gesprochen kann man davon ausgehen, dass eine Anlage dieser Größenordnung jährlich eine Waldfläche von rund 140 Hektar verbraucht. Das ist deutlich mehr als die gesamte bebaute Fläche Bad Stebens. (Der Wald von der Mordlau bis Lichtenberg hat ca. 170 Hektar) Natürlich wird dies nicht aus einer Waldfläche herausgenommen. Die Beispiele sollten nur die Größenordnung verdeutlichen.

 

Wie viel Wasser für die Dampfturbine verbraucht wird, wurde nicht gesagt, auch nicht, woher das Wasser kommen soll.

Mehrere Gemeinderäte (Vogler, Gärtner) sahen den Standort in der Steinbacher Straße kritisch.

Wolfgang Heger

Zweite Versammlung der Bürgerinitiative

03.06.2009

Zweite Versammlung der Bürgerinitiative im Haus Birken.

Antrag an Marktgemeinderat

Die Bürgerinitiative stellt einen Antrag an den Marktgemeinderat mit der Bitte, einen Grundsatzbeschluss zu fassen und den Flächennutzungsplan zu ändern. Es wird gebeten, jegliche Bebauung im Heilquellenschutzgebiet zu verhindern.

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Gespräche mit Gemeinderäten

22.05.2009 Wolfgang Heger führt zahlreiche Gespräche mit Marktgemeinderäten bezüglich des vorgesehenen Thermenhotels.

Anschreiben an Marktgemeinderäte

Die Bürgerinitiative schreibt am 22.05.09 einen Brief an alle Marktgemeinderäte, in dem zusammenfassend der Standpunkt der Initiative dargelegt wird.

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Unterschriftensammlung

Die Bürgerinitiative startet eine Unterschriftensammlung gegen den Standort Thermenhotel im Kurpark.

Insgesamt haben innerhalb von wenigen Wochen 2111 Bürger unterschrieben.

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Gründung der Bürgerinitiative

Am 19.05.2009 trafen sich über 60 Bürger aus Bad Steben und Umgebung im Haus Birken zur Gründung einer Bürgerinitiative.

Bei der Versammlung war auch Bürgermeister Bert Horn, Kurvereinsvorsitzender Michael Vogler und Kurdirektor Ottmar Lang anwesend.